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Der Autor

Helmut O. Knall (Jahrgang 1956). Schon als Kind mit Wein "aufgewachsen", da die Eltern des besten Freundes Weingärten in Grinzing, Obersdorf und Wolkersdorf bewirtschafteten um die Weine in der Gastwirtschaft "zum guten Tropfen" unters Volk zu bringen. "Als Jugendlicher machte es zwar keinen Spass bei widrigsten Witterungsverhältnissen im Weingarten zu arbeiten, aber es brachte das Geld für die Disco, die Zigaretten und ausserdem durften wir schon mal ein Bier im Weingarten trinken" sagt Helmut O. Knall: "und mit 16 Jahren schon mit dem Traktor oder dem Transit durch die Gegend zu fahren, als unsere Schulkollegen noch vom Moped träumten, war einfach der Anreiz um sich die mühsame Arbeit im Weingarten anzutun".

Damals wurden die Trauben bei jedem Wetter und in jedem Zustand gelesen, die verfaulten Beeren, die in den Gatsch fielen wurden von der Grossmutter mit den Worten: "Kinder passts auf, das ist alles Geld" aufgehoben und in die Butten geworfen. Die Weissweine waren daher - nennen wir es freundlich - sehr spritzig (noch heute klingt der "Brünnerstrassler" sauer in meinen Ohren), die Rotweine waren eher hellrot und dünn, trinken wollten wir das als Jugendliche nicht wirklich, wenn dann nur gespritzt oder mit Almdudler.

Daher folgten Jahre der Cola-Rot, Samos, Ribiselwein, Bacardi-Cola und anderer halbsüsser Getränke, die schnell betrunken machten, in der Zeit als Nebenbei-Disc-Jockey und der Reprofotografen-Lehre. Nach dem Abschluss des Universitäts-Lehrgangs für Werbung und Verkauf folgten knapp 20 Jahre in Werbung und P.R. Als Zielgruppe für teure Weine entdeckte er bald, dass es was anderes gibt als die hellroten, dünnen Portugieser & Co., die damals in Österreich Usus waren. Endgültig zum Weinfreak mutierte er bei seiner ersten Wein-Verkostung von Burgundern und Bordeaux, Anfang der 80er-Jahre.

Tage später stapelten sich die Weinkisten im Keller und gleichzeitig begann Helmut O. Knall, den damals schon alle "Knalli" nannten, über Wein zu schreiben. Logischerweise waren die meisten Urlaube in den 80ern eher Weinreisen. Nach Bordeaux entdeckte der italophile Creative auch die Weine Italiens, was ihm den Ruf als kompetenter Italienerkenner einbrachte. Wie bei vielen Weinliebhabern war auch sein Weg "Top-Down", wie man das im Marketing nennen würde. Begonnen mit Bordeaux über die Top-Weine Italiens zurück nach Österreich, wo er 1983 den ersten wirklich tiefschwarzen Blaufränkisch vom Tesch lieben lernte, dann kam der erste tolle Jahrgang vom Weninger und dann das absolute "Aha-Erlebnis", ein Blauer Portugieser vom blutjungen Hannes Artner 1989.

Ab diesem Zeitpunkt wurde der Knalli zum "Weinbotschafter" Österreichs. Wohlgemerkt, immer noch nur dem Rotwein verpflichtet. Aber auch das änderte sich schnell. Denn schon seit Anfang der 80er Jahre versäumte er keine der wesentlichen Weinmessen in Europa, die VinItaly, die Vinexpo in Bordeaux oder die London Wine-Trade-Fair waren Fixpunkte im Leben des Weinfreaks. Bald schon kannte den kontaktfreudigen Österreicher die halbe Weinwelt. Und alle wollten Informationen über die Geheimtipps aus Österreich, diese einzigartigen trockenen Weissweine oder die durch Kracher & Co. legendären Süssweine.

Dass Österreich auch tolle Rotweine hat, glaubte damals niemand, also musste er sich auch damit beschäftigen und rasch wusste er warum. Bis heute informieren sich viele Importeure oder Weinjournalisten beim "Weinbotschafter", um die neuesten Infos aus Österreichs Weinwelt als erste zu erfahren. Denn die Förderung junger, ambitionierter Winzer wurde zum Hobby für den Ex-Werber und zum Erfolg für die Winzer.

Schon 1997 war Helmut O. Knall erstmals bei der Primeur-Verkostung in Bordeaux und bei den Fassproben-Verkostungen in Montalcino. Durch die Fragen der Kollegen: "da stehen jetzt 160 Österreicher in Düsseldorf - wen soll ich mir den ansehen?" entstand die Idee einen En Primeur-Guide für österreichischen Wein zu schreiben. Die Reaktion der Winzer war vorerst frustierend "bist du Wahrsager?" - hörte er - und: "meine Weine sind in diesem Stadium noch nicht zu verkosten". "Wenn das in Bordeaux und in der Toscana geht, warum nicht bei uns?" war die Gegenfrage des Weinschreiberlings und 1999 war es erstmals so weit.

In mühsamer Überzeugungsarbeit wurden die prominenten Winzer Österreichs besucht und der erste En Primeur-Guide zu österreichischem Wein geschrieben. Die Ernüchterung folgte sofort. Kein Verlag interessierte sich für den Mini-Markt Österreich. Also wurde der erste Band im Eigenverlag produziert und zum wirtschaftlichen Fiasko. Aber die Jahrgänge waren grandios und aufgeben wollte Knall schon gar nicht. Also wurde im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit seinem Freund, dem deutschen Weinjournalisten Marcus "Sam" Hofschuster der zweite, wesentlich umfangreichere Guide erstellt, in vereinfachter Printversion bei der ProWein in Düsseldorf präsentiert und ins Internet gestellt. Das brachte zwar immer noch kein Geld aber Anerkennung im gesamten deutschsprachigen Raum - und Anfragen englisch-sprachiger Kollegen, worauf die erste englische Version rechtzeitig zur London Wine-Trade-Fair erschien.

Der Erfolg überraschte die Macher selbst. Heute ist der Wine-Guide-Austria eines der umfassendsten Werke zum Österreichischen Wein, mehr als 400 Weinbaubetriebe sind mit ihren Weinen erfasst. Die Werbebranche hat Helmut O. Knall schon lange zugunsten der Weinschreiberei hinter sich gelassen, ebenso sein 9-jähriges Intermezzo als Wein-Wirt in Wien. Musste er noch vor fünf Jahren darum bitten, als Gast in einer Wein-Jury zu sitzen muss er heute Einladungen als Juror weltweit manchmal aus Zeitgründen ablehnen.

Dass einige seiner "Entdeckungen" inzwischen Exporterfolge feiern oder von den arrivierten Print-Medien als "Winzer des Jahres" gefeiert werden freut ihn natürlich ganz besonders und spornt ihn an, weiterhin völlig unbekannte junge Winzer zu fördern. **

Wine-Times News-Ticker

99 Tipps.

Völlig subjektive Tipps vom Knall. Weine aus allen möglichen Regionen Österreichs, Italiens und Deutschlands. Weil ich da dauernd bin. Und ein paar andere auch noch. Sehen Sie selbst.
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Knalleffekt. Alexander Margaritoff geht.

Hawesko: Alexander Margaritoff tritt als Vorstandsvorsitzender der Hawesko Holding AG zurück und wird seine Beteiligung veräußern.
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